Habemus papam!
Habemus papam!
Nach einem überraschend kurzen Konklave wurde Kardinal Robert Francis Prevost zum Papst gewählt. Er gab sich den Namen: Leo XIV. Der Name ist wahrscheinlich Programm. Es könnte sein, dass er ein besonders politischer, sich um Frieden mühender Papst sein wird, der Vermittler in der so sehr gespaltenen Welt. So zeigte sich zumindest sein Namensvorgänger Leo XIII.
Ob der neue Papst sich eher konservativ oder eher reformerisch, wie sein Vorgänger, zeigen wird, das kann man im Moment nicht sagen. Wir vermuten eher einen konservativen Papst, der dann aber auf große Widerstände stoßen wird. Auf jeden Fall bleibt es spannend, wie er sich z.B. zu dem durchaus ketzerischen Treiben der deutschen katholischen Kirche, in Form der Bewegung „Synodaler Weg“ (wir berichteten), stellen wird. Auf jeden Fall wird er sich dieses Problems recht zeitnah annehmen müssen, zumal das brandgefährliche Schreiben linker katholischer Bischöfe und des Zentralrat der Deutschen Katholiken mit dem Titel "Handreichung für Seelsorger*innen" sofort nach dem Tot des Papstes Franziskus in Umlauf gebracht wurde. Da sind wir mal gespannt, wie der neue Papst sich gegenüber der Genderideologie in Teilen der deutschen Kirche stellen wird.
Was recht sicher zu erwarten ist, wird eine Verstärkung der Missionstätigkeit sein. Schließlich hat Robert Francis Prevost einen bedeutenden Teil seines Lebens der Missionsarbeit gewidmet.
Papst Leo XIV besitzt die peruanische und eine US-Staatsangehörigkeit. Beide Staatsoberhäupter gratulierten hocherfreut.
Wir wünschen dem neuen Papst ein gutes Gelingen.
Quelle: Eigenbeitrag
(RS 09.05.2025)