Gestern brannte Paris

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Eifelturm vom Rauch eigehüllt

Nach dem
Champions-League-Sieg von Paris-Saint-Germain (PSG) gegen FC Arsenal (London) kam es in Paris zu den befürchteten Ausschreitungen, die einem Bürgerkrieg ähnelten. Es brannten Barrikaden, Ladengeschäfte wurden geplündert, Fensterscheiben zertrümmert. Es gab verbrannte und demolierte Autos. Teilweise wurden Autofahrer, die sich in den Mob hinein verirrten, direkt angegriffen, aus den Fahrzeugen gezerrt, deren Autos demoliert. Es soll sogar Versuche gegeben haben, ein Polizeirevier zu stürmen.

Der Schwerpunkt der Unruhen lag im Zentrum von Paris auf den Champs-Élysées, in der Umgebung des Stadions Parc des Princes oder auf der Stadtautobahn Peripherique.

Randalierer beschießen die Polizei mit Pyrotechnik

Die Polizei selbst machte, betrachtet man die veröffentlichten Aufnahmen, zumindest in Paris einen relativ zurückhaltenden Eindruck, auch wenn sie wiederholt mit Pyrotechnik beschossen wurde.

Lt. france24.com sollen bis zu 57 Polizisten Verletzungen erlitten haben. Insgesamt sollen auch über 200 Randalierer verletzt worden sein, 8 davon schwer. France24.com spricht auch von zwei Toten. Wie viele Opfer unter den „Unbeteiligten“ zu zählen sind, das ist noch völlig unklar. Die mutmaßliche Höhe der Sachschäden ebenso.

Insgesamt sollen in Paris bis zu 480 Randalierer verhaftet worden sein.

Ausgebranntes Fahrzeug vor dem Musée de l’Homme


Die Betrachtung der veröffentlichten Bilder und Videos legt nahe, dass es sich bei en Randalierern in überwiegender Mehrheit um Jugendliche mit Migrationshintergrund handelt.

Warum auch immer fällt mir hier der Spruch von Peter Scholl-Latour ein. Er sagte mal „wer halb Kalkutta aufnehme, rette nicht Kalkutta, sondern werde selbst Kalkutta.“

(RS. 31.05.26 Quellen: theguardian.com, bbc.com, france24.com)

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