Ein Parteitag und Linke verlieren den Verstand.

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Vollständigkeitshalber will ich erwähnen, dass am Samstag und Sonntag 04-05.07.2026 ein Parteitag der AfD in Erfurt stattgefunden hat. Damit man überhaupt etwas erfährt was drin so passiert ist, denn von den s.g. „etablierten Medien“ werden Inhalte schon lange nicht korrespondiert, will ich drei-vier Zeilen zum Parteitag schreiben. Ich habe mir beide Tage in großen Teilen angetan. Ich sah eine tödlich langweilige aber zutiefst demokratische Veranstaltung. Es wurde praktisch unentwegt abgestimmt und wenig geredet. Anträge wurden abgelehnt oder angenommen, der Vorstand wurde ab- und neu gewählt, Funktionsträger bestätigt oder eben abgewählt. Tino Chrupalla und Alice Weidel wurden als Bundessprecher der Partei mit anständigen Ergebnissen (70% / 80%) bestätigt. Chrupalla und Weidel hielten je zwei kurze Reden, das war’s. Keine Skandale, keine Normverletzungen. Danach faltete Alice Weidel die linke Propagandatröte Hayali live im Fernsehen. Auch Chrupalla hielt 1-2 Interviews ab, sprach besonnen und klug. Insgesamt zeigte die AfD, dass sie sich durchaus professionalisiert hat und bereit ist Verantwortung zu übernehmen.

Im Zusammenhang mit dem Parteitag wurde aber auch deutlich, dass die gesamte deutsche Linke den Verstand verliert. Im Laufe der Jahre unterlag das gesamte linke Spektrum einer Selbstsuggestion und erklärte jegliche Bewegung außerhalb der linken Denke zu Rechtsradikalen und Faschisten. Hier bot sich natürlich die AfD als ein Hassobjekt an, ist sie doch tatsächlich rechtskonservativ. Aber nicht nur die AfD ist im Fokus der Linken. Auch unabhängige Journalisten außerhalb des Mainstreams, Polizisten, insbesondere die Gewerkschaftsbosse der Polizei, aber auch die Union und das BSW.

Insgesamt zeigten sich die Demonstranten in Erfurt extrem frustriert. Was haben sie nicht alles geplant?

Man nahm sich vor den Parteitag der AfD scheitern zu lassen. Man hat sich vorgenommen die Autobahn und die Zufahrtsstraßen zu blockieren. Man hat extremen und gewalttätigen Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei angekündigt, man rief dazu auf die Dächer zu besetzen und von dort aus den Kampf mit Pflastersteinen zu führen. Nicht etwa mit Flaschen, denn diese würden von den gepanzerten Polizisten nur abprallen ohne einen Schaden zu hinterlassen. So zumindest die Broschüre des „Bündnisses Widersetzen“, die den Widerstand in Erfurt organisiert hat.
Nichts davon konnten die Radikalen umsetzen. Als diese morgens sich zu den Blockaden anschickten, waren die Delegierten der AfD schon lange auf dem Messegelände, der Parteitag war beschlussfähig. Die Linken haben also ihren eigenen Protest verschlafen. Die Polizei ließ sie auch sitzen, zum Teil angeklebt, denn zum Blockieren hat es nichts mehr gegeben. So blieb dann sogar der erhoffte Kampf gegen die Polizei aus. Stattdessen verlegte man sich darauf Journalisten von „Junge Freiheit“ und von „Apollo News“ körperlich anzugreifen. Hierbei wurden drei Journalisten von „Apollo News“ durch die Straßen gehetzt und brutal zusammengeschlagen. Einem der Reporter wurde gar wiederholt gegen den Kopf getreten. Hier ist nur einem entschlossenen Eingreifen der Polizei zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passierte. Alle drei Reporter mussten in der Klinik behandelt werden. Der zusammengetretene Journalist berichtet später von purer Panik und Todesangst, die er durchlitten hat.

Skandalös war die „Pressekonferenz“ des Bündnisses „Widersetzen“ auf dem Marktplatz von Erfurt, die zum Ausklang des Geschehens stattfand. Hier relativierte ein Sprecher, wahlweise Sprecherin oder ein Sprechery (so genau lässt sich das nicht sagen), die Angriffe auf die Journalisten mit folgenden Worten:

„Faschist*innen mit einem Presseausweis sind immer noch Faschist*innen…Ich weiß nicht, was sie nicht verstanden haben, die sind auf unseren Aktionen nicht willkommen, sie können auch gerne jetzt gehen.“
Ferner sprach die/der/das Sprecher*in*y eine deutliche Warnung an alle, die nicht in der linken Blase beheimatet sind. Wortlaut: „An alle Parteien, insbesondere CDU und BSW. Das hier ist unsere explizite Warnung. Wenn ihr es wagt, den Faschist*innen an die Macht zu helfen, macht ihr euch zu unserem nächsten Aktionsziel.“
Na Servus! Wird hier gerade neue Bader-Meinhoff-Gruppe (später RAF) geboren?

Und die großen Medien? Nun ja, die Tagesschau erwähnte die Angriffe auf die Journalisten nur in einem Satz. Es gab keine ausführliche Berichterstattung oder eine visuelle Aufbereitung in den Haupt-Ausgaben.Das heute-journal soll die Angriffe scheinbar gar nicht thematisiert haben. Lediglich die private Presse (WELT, BILD, FOCUS) behandelten das Thema und gaben sich z.T. enttäuscht darüber, dass die sonst übliche Empörung und Thematisierung eines „Angriffs auf die Pressefreiheit“ fehle. Es sieht so aus, dass wir ohne Sozial-Media nichts davon erfahren hätten.

Bezeichnend der intellektuelle Zustand der Demo-Teilnehmer. Wir sahen wunderbare Schriftzüge wie „Wiedersetzen“ oder „Natzis“. Und diese „Erleuchteten“ sollen uns sagen wo es lang zu gehen hat oder uns vielleicht künftig regieren? Ob Sie überhaupt wissen wer Clara Zetkin oder Rosa Luxemburg war und was eigentlich im „Manifest“ oder „Das Kapital“ steht?

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