Biermangellage in Sachsen-Anhalt ausgebrochen! Oder sowas

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Corona nicht mehr erhältlich?

(Bild: N-LAnge.de via Wikimedia)

Nach unbestätigten Medienberichten ist in Magdeburg die beliebte mexikanische Biermarke offensichtlich nicht mehr erhältlich. Nur so können wir uns den Umstand erklären, dass der Landtag in Sachsen-Anhalt eine Corona-Notlage erklärt hat. Diese Biermangellage wiederholt sich seit 2020 nun zum siebten Mal. So oft musste der Landtag die Corona-Notlage bereits ausrufen.

Die Parteien im Landtag, allem voran die AfD und die Grünen aber auch Bundespolitiker, der Bund der Steuerzahler und sogar der Rechnungshof finden die Corona-Notlage derart schrecklich, dass gefordert wird, dem Ministerpräsidenten Haseloff (nicht zu verwechseln mit David Haselhoff, der wurde nämlich auch schon beim Coronasaufen beobachtet) einen Bundeskommissar vor die Nase zu setzen. Der Kommissar würde dann für eine schnellstmögliche Beendigung der Mangellage sorgen. Das Geschrei nach Corona muss in Magdeburg tatsächlich sehr laut sein, denn noch nie in der Geschichte wurde ein derartiger Kommissar eingesetzt.

Aber womöglich geht es bei der Corona-Notlage gar nicht um fehlendes Bier, sondern tatsächlich um einen erneuten Ausbruch von Covid19, also das Virus von damals, an das sich kein Politiker mehr erinnern kann. Dafür sprechen andere, ebenso unbestätigte Medienmeldungen. Dass das Virus in allen anderen Bundesländern keinerlei Rolle spielt, in Sachsen-Anhalt aber schon, deutet auf eine mangelnde Widerstandsfähigkeit der Sachsen-Anhaltiner. Ob diese Anfälligkeit am übermäßigen Genuss vom Harzer-Käse liegt, ob die Anhaltiner zu viel Rotkäppchen-Sekt saufen oder ob das Elbwasser irgendetwas damit zu tun hat, das ist nicht zu ergründen.

Oder es sind ganz andere Meldungen zutreffend, wonach der Notstand nur deshalb ausgerufen wurde, damit das Land leichter neue Schulden aufnehmen kann. Je mehr wir darüber nachdenken, um so wahrscheinlicher erscheint diese dritte Variante. Diese Corona-Schulden muss Sachsen-Anhalt dann ab 2029 in jährlichen Brocken zu 100 Millionen Euro zurückzahlen. Können die das?

(RS. 21.12.25)

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