Ist das die gefährlichste Frau Deutschlands?

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Ein Kommentar von Richard Schromek

Artikel 1 des Grundgesetzes besagt:
„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“.
Das ist die zentrale und wichtigste Aussage unseres Grundgesetzes, die Grundlage unseres Staates, unseres Zusammenlebens und unserer Existenz. Dieser Satz garantiert uns Schutz gegen körperliche und seelische Gewalt, steht für Selbstbestimmung und garantiert die Gleichheit aller Menschen. Dieser Satz ist auch das zentrale Abwehrrecht der Bürger gegenüber dem Staat.

Als Bewahrer dieses Satzes wurde durch die Väter des Grundgesetzes und als oberste juristische Instanz das Bundesverfassungsgericht vorgesehen. Dieses Gericht, das über Jahrzehnte wie ein Diamant über uns strahlte und immer noch in breiten Teilen der Bevölkerung höchstes Ansehen genießt, bekam in den letzten Jahren allerdings immer wieder Kratzer. Das vor allem durch Urteile, die bei vielen Juristen und Staatsrechtlern aber auch in der breiten Bevölkerung äußerst skeptisch aufgenommen wurden. So z.B. das Klimaschutzurteil vom April 2021, vor allem aber durch das Urteil zu Corona-Pandemie vom November 2021.

Nun startete aber die SPD einen Generalangriff auf das Verfassungsgericht und somit auf den Staat also uns alle. Für die Richterwahl nominierte sie zwei linke und linksgrüne Kandidatinnen, die bei erfolgter Wahl eine Garantie für die Verunstaltung des Rechtssystems durch Unterwanderung des Verfassungsgerichts durch Ideologen wären. Der Unabhängigkeit des Verfassungsgerichts, die irgendwie gefühlt immer noch da ist, wäre hiermit wahrscheinlich ein Ende gesetzt. Während die eine Dame, Ann-Katrin Kaufhold, eine radikale Klimaschutzbefürworterin ist und sich außerdem das Verbot der Opposition und auch Enteignungen zum Wohle der Gesellschaft vorstellen könnte, sorgt vor allem die zweite Kandidatin, Frauke Brosius-Gersdorf, derzeit für riesige Kontroversen. Diese Professorin, die links außen steht, soll ins Verfassungsgericht, dabei hat sie offensichtlich Probleme bereits den Artikel 1 des Grundgesetzes überhaupt zu akzeptieren. Die Äußerungen dieser Dame sprechen für sich. So sagte Frau Brosius-Gersdorf z.B:
„Die Annahme, dass die Menschenwürde überall gelte, wo menschliches Leben existiert, ist ein biologistisch-naturalistischer Fehlschluss. Menschenwürde und Lebensschutz sind rechtlich entkoppelt.“

Oder:
„Es gibt gute Gründe dafür, dass die Menschenwürdegarantie erst ab Geburt gilt.“

Oder:

„Die Tötung eines Menschen ohne herabwürdigende Begleitumstände, die ihm seine Subjektqualität absprechen, verletzt Art. 1 GG nicht.“

Oder zu C-Zeiten:
es bestünde eine "verfassungsrechtliche Pflicht zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht"

Die Ansichten dieser „Juristin“ sollten uns alle dringend alarmieren. Auch wenn sicher vorgetragen werden kann, die Aussagen würden aus einem Zusammenhang gerissen sein, so sind sie für sich alleine ungeheuerlich.
Es handelt sich um unfassbare Aussagen eines tiefgefrorenen und menschenverachtenden Gemüts. Es geht in diesen Aussagen mit Nichten nur um das s.g. ungeborene Leben, was schon unfassbar schlimm ist. Es geht um viel mehr. Es geht darum, die Menschenwürde zur Disposition zu stellen. Menschenwürde könnte diverse Interpretationen erfahren. Unfassbar! Haben wir aus der NS-Zeit nichts gelernt?
Diese Aussagen, wären sie Rechtsauffassung, könnten den Weg frei machen, z.B. die Euthanasie ganzer Gruppen zum straffreien Ereignis zu machen. Wer wäre nach den Babys dran? Die Rentner, weil unnütz? Behinderte, weil eine Last? Andersdenkende, weil unbequem? Reiche, weil unmoralisch? Drogensüchtige? Unheilbar Kranke? Juden?
Die Menschenwürde darf NIEMALS zur Disposition stehen. Sie ist weder verhandelbar noch interpretierbar. Ändert sich das, öffnet sich die Büchse der Pandora.

Nach dem Aufschrei der Gesellschaft, der Kirchen, teilen der Union und der unabhängigen Medien wurde die Wahl der neuen Richter mit einem fadenscheinigen Argument erst mal verschoben. Diese kalte Technokratin wird also vorläufig keine Richterin am Verfassungsgericht. Vorläufig.

Ist diese Dame also die gefährlichste Frau Deutschlands?
Nein, weil sie NOCH NICHT an der entscheidenden Stelle sitzt. Aber sie könnte es werden. Jeder der auch nur etwas Wert auf seine Souveränität, den Schutz des Lebens und seine eigene Unversehrtheit legt und sich auch nur einigermaßen mit dem Grundgesetz anfreunden kann, egal welche Partei er wählt oder mit welcher politischen Richtung er sympathisiert, sollte alles ihm mögliche unternehmen diese Frau im Bundesverfassungsgericht zu verhindern. Durch Äußerungen, durch Posts, durch das bloße Informieren des Nachbarn, durch Schreiben an seinen Abgeordneten, durch Teilnahme an Petitionen.

Erschreckend scheint die Erkenntnis, dass sich in der linken Ecke der Parteien offensichtlich kollektivistische, linksfaschistische Tendenzen breitmachen. Alleine der Versuch Frau Brosius-Gersdorf im wichtigsten Gericht Deutschlands zu installieren ist ein übergroßes Indiz für diese Tendenzen. Bei den „Linken“, dem Rechtsnachfolger der Mauerschützenpartei SED und dem parlamentarischen Arm der linksradikalen Antifa, die in aggressiv kämpferischer Weise gegen den Staat und Andersdenkende vorgeht, wundert das nicht. Was ist aber mit den Grünen? Diese Partei, vormals Umweltschutz propagierend und tief im Bürgerlichen verwurzelt, verlor in den letzten Jahren völlig den Faden. Aus einer Partei für den Umweltschutz und Frieden wurde nun eine Partei für den Klimaschutz (was etwas völlig anderes ist) und eine Partei die den Krieg propagiert. Gepeinigt von Affären, Bestechungsvorwürfen und Vetternwirtschaft, bestraft durch die eigene Inkompetenz, traten die Grünen den Weg in die extreme Linke an und gleichsam zunehmend in die Bedeutungslosigkeit. Begünstigt durch den Verlust der Deutungshoheit bei diversen vormals grünen Themen.
Den grausamsten Wandel machte aber zweifelsohne die SPD durch. Früher eine Volkspartei mit Wahlergebnissen um die 40-45% die den Arbeiter und den kleinen Mann vertrat, soziale Prägung besaß und einige herausragende Kanzler stellte, mutierte sie zu einer Partei die von Leuten geführt wird, die nie im Leben gearbeitet haben. Eine Partei ohne Bezug zum Volk, zur Arbeiterschaft oder zur Mittelschicht. Aber auch ohne Inhalte, nur noch von der Marke existierend, auf dem Weg in das politische Nirvana.
Allen drei Parteien kann mit Recht vorgeworfen werden, an der Demolierung der Bundesrepublik strebsam zu arbeiten. Und diese Vereinigung dieser extrem linken Bestrebungen ist die eigentliche Gefahr für unser Land, nicht unbedingt Frau Brosius-Gersdorf, die für sich alleine genommen im Moment nur eine nebelkerzenzündende und relativierende Meinungsmacherin ist. Sie soll ihre Meinungen als Professorin an der Universität Potsdam blutvergiftend verbreiten aber nicht das Bundesverfassungsgericht verschandeln.

Und die Union?
Diese tritt auf wie eine Ansammlung von planlosen und völlig entgeisterten Irgendetwasen, die jedes Gefühl für Politik verloren haben, die Werte beider Parteien wegwarfen und nur noch auf Ihren Stühlen zu kleben beabsichtigen. Sie tun so, als würden sie nicht wissen wie man regiert, wie man verhandelt und vor allem haben sie verlernt dem Volk auf’s Maul zu schauen. Und so wird die Union immer wieder von den linken Kräften an die selbstgebaute (Brand)Mauer gestellt und dort immer wieder durch die linke Vereinigung blutig ausgepeitscht, zuweilen auch Scheinerschießungen ausgesetzt oder auch mal ernsthaft angeschossen. Und dennoch macht die Union das immer wieder mit um dem Peiniger zu gefallen.
Das nennt man Unterwerfung.

Und so besteht immer noch die Gefahr, Frau
Brosius-Gersdorf könnte die gefährlichste Frau Deutschlands werden. Ich halte die Gefahr keinesfalls für abgewendet.

(RS. 16.07.25)

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