Der Geist von 1933 ist wieder da

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Der Geist von 1933 ist wieder da. Wieder marschieren dunkle Gestalten, bewaffnet mit Fackeln und unter einer schwarz-weiß-roten Flagge durch deutsche Städte. Und sie hassen. Sie hassen jeden, der nicht so denkt wie sie. Sie hassen die Demokratie, sie hassen das freie Denken, sie hassen die Freiheit des Individuums, sie hassen jeden Hauch des Bürgerlichen und sie hassen Juden. Es kommt einem so vor, als würde die Sturmabteilung wieder marschieren. Sie ziehen durch unsere Städte, sie brandschatzen, sie zerschlagen, sie üben offen Gewalt aus gegen den Andersdenkenden oder gegen den, der einer sein könnte, sie zerschlagen die Glieder und die Schädel, sie bedrohen, sie erpressen, sie markieren, sie terrorisieren.
Es sind Demokratiefeinde.

Ignazio Silone, ein strammer italienischer Kommunist, sprach den berühmtgewordenen Satz: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „«Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»“.

Und da sind sie auch wieder. Sie sagen, sie wären Antifaschisten, machen aber Faschistensachen. Nicht auszudenken was wäre, wenn sie die absolute Macht in diesem Land bekämen. Sie würden einen Faschismus erster Güte installieren, sie würden enteignen, Bürger erschießen oder zumindest in Arbeitslager stecken, sie würden jedwede Opposition vernichten und den Staat in Brand stecken. Und das ist keine Illusion, denn genau das sagen sie völlig offen. Und sie sind offensichtlich gut organisiert.

Die Vorgänge an diesem Wochenende in Gießen zeigen, dass es keine Phantasie ist. Sie lieferten sich offene Kämpfe mit dem Staat, sie übten offen Gewalt gegen Personen und Sachen aus, sie nötigten, sie beleidigten. Nur dem Einsatz der Polizei, die trotz laufender Kritik gestern, ihren Job scheinbar doch recht gut gemacht hat, ist es zu verdanken, dass es keine Schwerstverletzten gab und die Stadt noch steht. Hier haben diese „Gestalten“ das Ziel, Gießen brennen zu lassen, ganz klar nicht erreicht.

Alles nur, weil die AfD ihr demokratisches Recht wahrnahm, eine Gründung der Jugendorganisation der Partei in Gießen durchzuführen. Ein demokratisches Recht, gleichsam auch aber eine rechtliche Pflicht.

Und die hohe Politik scheinen diese Vorgänge nicht wirklich zu interessieren. Unser allseits beliebter Kanzler Merz sprach gestern lapidar: „Sie werden heute Abend Fernsehbilder aus der Stadt Gießen sehen, die alles andere als erfreulich sind, eine Auseinandersetzung zwischen ganz links und ganz rechts.“
Nichts von dieser Aussage kann ferner der Wahrheit sein. Was wir sehen war eine offene Auseinandersetzung des linken und roten Faschismus mit dem Staat, den sie hassen. Die Veranstaltung der AfD war lediglich nur ein Vorwand.


Das ganze Land ist voll mit Symbolen rotgrüner Macht. Windkraftanlagen in Naturschutzgebieten, Solarfelder statt Weizen, verbarrikadierte Weihnachtsmärkte, gesprengte AKW-Kühltürme und gesprengte Kraftwerke. In Gießen wurde gezeigt, dass diese Leute diese Macht keinesfalls friedlich abgeben werden, sollte sich der Wind in Deutschland mal drehen.

Und die etablierten Medien? Nun ja, diese verharmlosten wie immer und bezeichnen die Vorgänge als „Protest breiter gesellschaftlicher Gruppen“.

Und der Gründungstag? Nun ja, das war eine völlig demokratische Veranstaltung die, dank des Einsatzes der Polizei, zwar unter Schwierigkeiten aber erfolgreich verlief. Die ganze Veranstaltung wurde live übertragen, es wurde weder etwas unterdrückt oder unter den Teppich gekehrt. Über den einen oder anderen wird zwar noch zu reden sein, das ist aber eine völlig andere Geschichte.

Das war unser Kommentar zur Lage.

(RS. 30.11.2025)

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