Der Weltuntergang ist abgesagt! CMIP6 ist tot und keiner hats gemerkt.
An den Medien nahezu völlig unbeachtet vorbeigegangen ist in den letzten Wochen eine Nachricht, die eigentlich wie eine Bombe hätte einschlagen müssen.
Das Szenario der Klimaforscher, das in den meisten Fällen zu drastischen politischen Entscheidungen bezüglich des Klimaschutzes geführt hat, das die Angst ganzer Generation vor Weltuntergang geschürt hat, das sich Menschen hat auf die Straßen kleben lassen, dieses Szenario ist ungültig.
Um was geht es?
Für die Vorhersage der Entwicklungen im Bereich des Klima wurde bis jetzt ein Szenario verwendet mit dem Namen CMIP6 (Coupled Model Intercomparison Project). Das Projekt soll helfen, „die vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Klimaveränderungen in einem Multi-Modell Kontext besser zu verstehen und vorherzusagen. Um Modellergebnisse vergleichen zu können, erarbeitet CMIP unter anderem Standards für Simulationen, Datenformate und Auswertealgorithmen. Dadurch bekommen die Klimaforscher die Möglichkeit, ihre Erkenntnisse unmittelbar untereinander zu teilen, zu vergleichen und zu bewerten.“ Soweit die Zielsetzung des CMIP-Projektes.
Bis jetzt galt das (rein theoretische) CMIP6 – Szenario, das im Prinzip vier verschiedene „Unterszenarien“ beinhaltete (siehe Grafik oben):
grün: die Welt wird extrem klimabewusst
blau: die Welt wird klimabewusst, schafft es aber nicht ganz
rot: die Welt macht zwar Klimaschutz, eher aber halbscharig
violett: die Welt macht weiter wie bisher, die Emissionen steigen von 40 Gigatonnen auf 130 Gigatonnen CO2 pro Jahr in den nächsten 70 Jahren.
Für die Vorhersagen wurde nahezu immer das maximal ungünstige Szenario SSP5-8 (violett) herangezogen. Die Entscheidung dieses Szenario zu verwenden, war, und das kann man mit Sicherheit behaupten, politisch motiviert. Es sollten wohl maximal ungünstige Prognosen und Modelle gezaubert, maximale Verunsicherung, gar Panik erzeugt werden.
Nun haben die „Forscher“ tatsächlich zugegeben, das Szenario wäre deutlich übertrieben. Man gibt gar zu, dieses Szenario SSP5-8 zu Testzwecken frei erfunden zu haben, um zu sehen, wie die Klimamodelle auf eine derart extreme Annahme einer CO2-Emmission reagieren und was hinten herauskommt. Es sollte also nie die Grundlage einer realistischen Einschätzung sein, eher eine fantastische Spinnerei. Es gäbe auf der gesamten Welt noch nicht mal genug Öl, Gas und Kohle, um derart hohe Emissionen an CO2 bis zum Jahr 2100 überhaupt zu erzeugen. Medien, Klimaaktivisten, diverse Klimaforscher und vor allem die Politik sprangen auf genau dieses Szenario allerdings auf, schürten Panik, machten Ihre Geschäfte. Schließlich ist es extrem nützlich, die Bevölkerung in Unsicherheit und Angst zu halten. Die Klimaangst wurde auch zu einer guten Geschäftsgrundlage für viele Profiteure und ermöglichte die Gründung von Klimasekten. Selbst die Deutschen Grünen scheinen ihre Umweltschutzpolitik aufgegeben zu haben und widmeten sich nahezu ausschließlich dem alles überragenden Klimaschutz.
Das völlig unrealistische, frei erfundene SSP5-8 Szenario war durch keine Kritik, durch keine Argumente aus der Welt zu schaffen und galt noch bis vor wenigen Wochen. Kritiker aus der Wissenschaft, Mahner aus der Ökonomie und der vernunftgeleiteten Politik wurden mundtot gemacht, ausgegrenzt, gekänzelt.
Nun ist aber plötzlich das gesamte CMIP6-Szenario tot und wurde durch das neue Szenario CMIP7 abgelöst. Man gibt zu, es litt an mangelnder Plausibilität. Das neue Szenario wurde am 07.04.2026 veröffentlicht, siehe z.B. European Geoscienses Union (EGU). Das neue Szenario unterscheidet sich fundamental vom bisherigen, beinhaltet mehr Unterszenarien und auch eine Fehlertoleranz und gibt mehr oder weniger Entwarnung.
Aber selbst im neuen Szenario wurde etwas manipuliert. Man hat den Startpunkt nicht bei den heutigen 40 Gigatonnen CO2 gesetzt sondern rechnet auf einmal mit Äquivalenzen des CO2, rechnet wohl also neuerdings auch Methan und andere Treibhausgase dazu. Selbst damit ist eine Grundlage für Panik, übertriebene politische Entscheidungen usw. aber völlig obsolet.
Selbst das ungünstigste Szenario, also das „Business & Usual – Szenario“, geht von einem Anstieg von CO2 und Äquivalenzen von gerade mal ca. 20 GT / Jahr aus, nicht mehr von 90-100 GT. Alle anderen Szenarien gehen von einer Reduktion des CO2 aus.
Was bei den Klimamodellen der Institute nun hinten rauskommt und worauf man sich eingen wird, das müssen wir abwarten.
Bereits Ende des vergangenen Jahres musste das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eine Studie unter Schimpf und Schande zurückziehen, weil offensichtlich falsch, einigen Vorwürfen aus der Wissenschaft nach gar frisiert. Diese Studie war aber Entscheidungsgrundlage vieler Regierungen, der OECD, der Weltbank, der EU usw. Wir berichteten mit dem Titel „Die große Klimaverarsche“ hier ->
Warum dieses neue Szenario und das Scheitern des PIK, obwohl bereits einige Wochen, gar Monate alt, derart wenig kommentiert wird, von den Medien links liegen gelassen wird und nahezu nirgendwo propagiert wird, kann sich jeder denken. Wir sollen weiter in dem nützlichen Glauben an den Weltuntergang gehalten werden. Schließlich kann so die Politik weiter unbequeme Maßnahmen nach gutdüngen einführen und durchsetzen, den Bürger schröpfen und unterdrücken und auch der Rubel kann bei den Profiteuren weiter rollen.
Wir müssen den s.g. Klimaschutz völlig neu denken. Punkt!
( RS. 09.05.26 Quellen: Deutsches Klimarechenzentrum (DKRZ), EGU, PIK, Prof. Dr. Gerd Ganteför)