Immer wieder Sabotage und Angriffe gegen die Infrastruktur
Und schon wieder fand in NRW ein Angriff auf die Infrastruktur der Bahn statt.
Die wichtige Strecke zwischen Köln und Düsseldorf war fast einen ganzen Tag gesperrt und konnte erst am Montagabend wieder in Betrieb genommen werden.
Es sind in einem Kabelschacht bei Leverkusen an mindestens zwei Stellen wichtige Kabel durchgetrennt worden.
Erst wenige Wochen zuvor hatte es Anschläge auf die Strecke zwischen Duisburg und Düsseldorf gegeben. Lt. Bekennerschreiben war für den Anschlag ein „Kommando Angry Birds“ verantwortlich, wie auch schon drei Jahre zuvor bei einem Anschlag wieder bei Düsseldorf. Insgesamt ist der neueste Fall bereits der zehnte Angriff auf die Bahninfrastruktur seit 2020 alleine in NRW. Der Staatsschutz ermittelt, es wird von einer politischen Motivation ausgegangen.
Auch der Brandanschlag auf zwei Hochspannungsmasten in Berlin Johannisthal vom 09.09.2025 geht auf das Konto s.g. „linker Autonomer“. Dieser Anschlag führte zu großflächigen Stromausfällen im Süden Berlins. Es waren bis zu 86.000 Haushalte betroffen aber auch Industrie und Gewerbe. Erst nach zwei Tagen konnte das Netz wieder halbwegs zusammengeschustert werden.
Auch der Anschlag auf die Stromversorgung des Tesla-Werks in Grünheide im Mai 2024 und der Anschlag auf die Stromversorgung bei Gossen Neu-Zittau vom März 2024 geht auf das Konto von Linksextremisten.
Die Bekennerschreiben zu den Anschlägen lesen sich so, als würden sie von weltfremden, gspinnerten Deutschlandhassern verfasst worden sein. Selbst die TAZ schreibt vom Terror der „Modernegegner“.
So schreibt z.B. „Kommando Angry Birds“ in dem Bekennerschreiben:
„Der Rhein-Alpen-Korridor verbindet einige der wichtigsten Wirtschaftszentren Europas. In der Region Duisburg-Düsseldorf-Köln hat er eine von vielen Engstellen. Jede Störung des Bahnverkehrs hier hat Auswirkungen auf diesen Wirtschaftsraum. Eine solche Störung haben wir soeben verursacht. Dazu kam erneut der Eisblock-Timer aus unserem Handbuch 'Kabel Anzünden für Beginner' zum Einsatz.“
Sie schreiben davon, dass die Natur „der starke Mensch [ist], dessen einer Arm noch angekettet ist“ oder dass ohne Industrie die Welt „etwas mehr“ wäre.
Die linksextreme „Vulkangruppe“, die für den Anschlag auf die Stromversorgung des Tesla-Werks verantwortlich ist, wirft im Bekennerschreiben Elon Musk vor ein „Technofaschist“ zu sein, er plane den "totalitären technologischen Angriff" auf die Weltbevölkerung und fordert dazu auf Musk in die Flucht auf den Mars zu schlagen, wo er aber auch nicht sicher wäre, denn "unsere starken außerplanetarischen Verbündeten erwarten ihn schon."
Mehr ist zu der Verwirrtheit der Gruppierungen nicht zu sagen.
Die Gesamtheit der Schäden, die durch die physischen Angriffe gegen die Infrastruktur (Schäden an der Sache, Produktionsausfälle, daraus resultierender Steuerschaden usw.) gehen in die Milliarden. Alleine der Schaden bei der Bahn wird für die Jahre 2015 – 2025 auf 500-600 Millionen Euro geschätzt.
Es wird Zeit, dass wir diese Anschläge als das benennen was es ist: linker Terrorismus.
(RS. 23.09.25 Quellen: rbb, RP, taz, Stern. Bild: Rob Dammers via WikiMedia)