Gott ist Queer! Der evangelische Kirchentag
Die evangelische Kirche hat sie nicht mehr alle. Nur so lässt sich das Treiben auf dem Kirchentag, der vom 30.04.2025 bis zum 04.05.2025 in Hannover stattfindet, erklären. Hier fällt mir sofort ein alter Spruch ein, der wunderbar auf diese Veranstaltung passen würde: „Die ganze Welt wird immer doofer, richtig geil ist nur Hannover“.
Was in der katholischen Kirche durch die Bewegung „Synodaler Weg“ erst durchgesetzt werden soll, nämlich die Durchsetzung der Genderideologie (wir berichteten), das hat in der evangelischen Kirche längst stattgefunden. Der Wokeismus und die Genderideologie wird offensichtlich gepflegt und gelebt.
Nun ja, was treiben die Evangelischen denn so auf Ihrem Kirchentag?
Da haben wir z.B. eine Drag Queen, der/die aus seinem/ihrem Leben erzählt, ein Workshop zu queeren Ferienfreizeiten, einen ökumenischen Gottesdienst für Queers, ein Workshops zum so sein im Zentrum Geschlechterwelten, Einführung in Queerer Theologie, Vorstellung diversitätssensibler Bücher im Zentrum für Kinder, Workshop über Queere, feministische, gendersensible Liturgie, Queering kirchlicher Räume und Gemeinden im Zentrum Geschlchterwelten, Gottesdienst für feministische und queere Held*innen, Argumentationstraining gegen Homofeindlichkeit, Workshop zu Queersensiblen Arbeit mit Konfirmand*innen, wieder Zielgruppengottesdienst von und für queere Menschen, interaktiver Gottesdienst unterm Regenbogen mit dem Motto: „Queere Tiere auf der Arche“, ein Workshop „Die Bibel queer gelesen Wieso G*tt Fan von Vielfalt ist“, ein Gespräch über die Vielfalt der queeren Community, eine Queer-feministische Schreibwerkstatt, Kritische Hinterfragung des Schuldbenntnises aus queerer Perspektive, ein Workshop wie man Queer in der Klimakrise kommt, ein Gespräch „Ein Junge ist ein Mädchen? Trans als Kind“, eine Einführung in die queere Exegese, usw. usw.
Findet Gott überhaupt noch statt?
Nicht wirklich. Sucht man im Programm des evangelischen Kirchentages nach dem Begriff „Queer“, findet man ganze 37 Veranstaltungen zum Thema. Beim Begriff „Gender“ sind es immer noch 25 Veranstaltungen.
Sucht man hingegen nach „Jesus“ bekommt man gerade mal 25 Veranstaltungen angeboten, wobei einige völlig absurd sind, wie z.B. ein Gespräch „In welcher Nichtregierungsorganisation wäre Jesus?“ oder eine Lesung „Jesus, der Hund muss raus!“.
Ferner wird auf dem Kirchentag offenbar auch Rassismus gegen Weiße betrieben. So fanden wir ein Angebot eines Workshops für Kinder, der sich ausschließlich an Black, Indigenous und Kinder of Color richtet. Weiße Kinder sind nicht willkommen.
Ferner finden wir eine Menge Lobbyarbeit für Migration und das langsam vertrocknende Thema „Klimaschutz“.
Der evangelische Kirchentag wird mit Millionen Steuergelder subventioniert. Warum eigentlich, wo doch eine Kirche dort kaum mehr stattfindet? Statt dessen sehen wir ein politisches Event, auf dem sich Linke und Woke die Hand reichen.
(RS 30.04.2025)