Wölfe im Chiemgau?

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Gibt es Wölfe in Waging am See?

Nach Informationen der BayernWelle wurde bei Waging am See ein Wolf angefahren und dabei getötet. Der Vorfall ereignete sich am frühen Morgen des 30.04.2025. Das Tier stand auf der Fahrbahn der Staatsstrasse 2015 bei Fiching. Trotz Vollbremsung kollidierte der Autofahrer mit dem Tier, wobei das Tier getötet wurde.

Anfangs bestand lediglich der Verdacht, es würde sich dabei um einen jungen Wolf handeln, doch scheint dieser Verdacht mittlerweile bestätigt. Das Bayerische Landesamt für Umwelt gibt im Wolfsmonitoring diesen Fall als nachgewiesen an.

Treiben sich nun Wölfe im Chiemgau herum?

Ja, es sieht tatsächlich danach aus. Aus dem Wolfsmonitoring des Landesamtes für das Jahr 2024/2025 scheint es tatsächlich der erste Fall aus dem Landkreis Traunstein zu sein.

Wölfe in Bayern sind zwar nicht mehr selten, doch vermutet man sie eher im Fichtelgebirge oder im Allgäu. Wir haben beim BLU tatsächlich nur einen weiteren Fall aus dem Landkreis Rosenheim gefunden, wonach im August 2024 eine Genprobe bei einem gerissenen Wildtier genommen worden ist. Die Qualität des Genmaterials reichte hierbei für eine Individualisierung jedoch scheinbar nicht aus.

Den Monitoring von Wölfen des Bayerischen Landesamtes für Umwelt finden Sie hier ->

(RS 01.05.2025)


In einem Eilverfahren hat das Europäische Parlament beschlossen, den Schutzstatus des Wolfes in Europa von "streng geschützt" auf "geschützt" zu reduzieren. Das wird Bauern und Jagdpächter sicher freuen, strenge Naturschützer verärgern. Nun könnte die Wolfspopulation gezielt reduziert werden, doch bedarf das einer Änderung der Deutschen Gesetze. Es wird eine Änderung des Deutschen Naturschutzgesetzes und des Jagdgesetzes notwendig sein. Wann die Gesetzesänderungen vorgenommen werden steht nicht fest, auch wenn sich die Regierung eine rasche Umsetzung von EU-Richtlinien vorgenommen hat.

Warum die Maßnahme so schnell durch das Europaparlament beschlossen wurde, dafür gibt es eine Erklärung, die fast schon wieder zu einer Verschwörungstheorie taugen würde. Ein Grauwolf hat das geliebte Pony der Familie von Ursula von der Lyen (EU-Kommisionspräsidentin) gerissen.
Ein Schelm, der böses dabei denkt.

(RS 09.05.2025)
Quelle: ntv


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