Eggstätt stellt Zahlungen an den Rufbus "Rosi" ein

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Gemeinde Eggstätt hat die Zahlungen an den Rufbus „ROSI“ eingestellt.
Heute liegt nun die Begründung der Gemeinde vor.
Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, die Zahlungen einzustellen. Ebenso wurde ein Vertragsentwurf des Landratsamtes Rosenheim abgelehnt.

Die Verweigerung der Zahlungen wird damit begründet, dass die Kosten den Kostenrahmen deutlich überschritten haben. Man bemängelt ferner „undurchsichtige Abrechnungen“ und „lückenhafte Daten“. Auch die Ausgestaltung des Vertrages gibt Anlass zu Kritik. Hier wird insbesondere bemängelt, dass kein Kostendeckel und fehlende Ausstiegsklauseln existieren. Der Vertag wurde mit einem „Blankoscheck“ verglichen.

Eggstätts Bürgermeister, Christoph Kraus hebt die Verantwortung der Gemeinde gegenüber den Steuerzahlern hervor. Im Haushalt der Gemeinde gibt es keine Spielräume. Kraus betont auch, dass auch Samerberg und Aschau bereits aus dem defizitären Projekt ausgestiegen sind.

Bereits im Jahr 2024 waren die Kostenmehrungen bei „Rosi“ in Eggstätt ein Thema, wie der Homepage der Gemeinde zu entnehmen ist.
Bereits 2024 rechnete Eggstätt mit Mehrausgaben für die Gemeinde von über 70.000 EUR. Schon damals sagte der Bürgermeister: „Rosi ist ein tolles Projekt – aber auch ein sehr teures, das wir uns in diesem Ausmaß in der aktuellen Haushaltslage nicht leisten können.“

(RS. 12.02.26 Bild: AI, Qualle: Bayernwelle, Gemeinde Eggstätt)

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